Bereits in der Steinzeit ist erotische Kunst ein Thema. Wobei unklar ist, ob diese
der Erotik im eigentlichen Sinne zuzuordnen ist, oder ob es sich hierbei vielmehr um
Fruchtbarkeitsriten und -symbole handelt. Die Kunst der Erotik heute ist hier eindeutiger
einzuordnen: sie spielt mit der Phantasie, teils subtil, oft aber auch ganz profan.
So ist die erotische Kunst heute nicht nur Ausdruck von Kreativität, sondern schlichtweg
auch ein großer Markt. Dabei gibt es zahlreiche Ausdrucksformen: Skulpturen und Gemälde
als klassische Kunstformen, aber auch Fotografie und Filme als modernere Ausdrucksformen.
Wobei die reine Pornografie generell nicht zur Erotik zählt. Erotische Kunst hat viele
Plattformen: Museen, Ausstellungen, aber auch das Internet.
© Dieter Schütz / PIXELIO
Die Erotik ist in der Kunst fest etabliert - und sorgt doch immer wieder für Aufregung. Denn erotische Kunst regt an, provoziert, polarisiert. Bildlich dargestellte Sexualität empfinden die Einen hoch erotisch, andere wiederum widerstrebt der Anblick von erotischer Kunst, und finden keine Übereinkunft mit ihren Moralvorstellungen